Meine Geschichte
Die Idee für Filoop entstand vor ein paar Jahren bei einem entspannten Shoppingbummel. Es war Frühling und ich war auf der Pirsch nach etwas Neuem für meine Garderobe. Obwohl ich nach einem Oberteil gesucht hatte, fiel mir ein einfacher Schal – bedruckt mit einem Stadtplan von Manhattan – in die Hände. Erster Eindruck: Gute Idee, aber – wie man so sagt – leider ein echtes Fähnchen. Der Schal war einfach sehr, sehr liebevoll gestaltet und verarbeitet.
Blitzartig dachte ich damals: „Interessant, aber das kann ich besser, schöner, hochwertiger“. Ich war richtig aufgeregt, habe den Schal gekauft und mir wie ein Mahnmal ins Büro gehängt. Damit ging alles los. Mein Start für Filoop.
Zuerst plante ich, einen Stadtplan meiner Heimatstadt Köln umzusetzen. Denn leider findet man als Kölner oft nur sehr oberflächliche textile Liebesbekundungen zur Heimatstadt. Ich persönlich hatte mich während meiner Zeit in Oberbayern sehr über einen ganz subtil gestalteten Schal gefreut, bei dem ich meine Heimat Köln am Hals gehabt hatte ;-)
Ich konnte damals noch nicht ahnen, wie langwierig dieser Entstehungsprozess sein sollte, denn schließlich fanden die ersten Gehversuche neben meiner eigentlichen Arbeit als freiberufliche Grafikdesignerin statt und ich musste viel ausprobieren.
Woher bekomme ich geeignete Vorlagen?
Wie setze ich das um?
Wer kann die Schals produzieren?
Geht das vielleicht auch in Bio?
Irgendwann war es dann so weit. Ein Tag, den ich nie vergessen werde, war, wie ich meinen ersten Muster-Schals persönlich vor Ort in Como zur Produktion freigeben konnte. Ein tolles Gefühl.
Heute erfüllt es mich mit großem Stolz, wie beliebt meine Kreationen sind, und es rührt mich sehr, wenn meine Kunden mich wissen lassen, wie begeistert sie von den Schals sind. Nicht nur, weil sie einfach schön sind und als Statement für die Lieblingsstadt immer wieder für Gesprächsstoff sorgen, sondern weil ich mit meiner Gestaltung genau ins Herz treffe.
Finde auch du bei Filoop, wo dein Herz zu Hause ist.
Was mich sonst noch so umtreibt:
#1
Vielleicht hat man es schon gemerkt – ich liebe Italien :) Durfte ich schon viele Regionen erkunden, wird mir trotzdem nie langweilig, immer wieder auch die gleichen Orte zu besuchen. Zum Beispiel seit über 30 Jahren, dass ganz in der Nähe von Florenz gelegene Artimino einem Herzensort von mir.
Mein ganz persönlicher Traum ist es, mit viel Zeit im Gepäck einmal den ganzen Stiefel zu umrunden.
#2
Ohne Lippenstift gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Er zaubert mir und allen die mir begegnen gute Laune und auch ein wenig Glamour in den Tag. Ohne diesen Farbklecks fühle ich mich schnell unsichtbar …
#3
Ich koche gerne, weil ich einfach leckeres Essen liebe. Die gemeinsamen Mahlzeiten mit meinem Mann sind absolute Fixpunkte am Tag und egal, was es »gibt«, immer Soulfood für uns.
#4
Das Fotografieren begleitet mich durchs Leben. Von der Fotolehre über das Grafikdesignstudium bis heute auf Reisen. Regelmäßig bringe ich meinen Mann zur Verzweiflung, weil er auf mich warten muss, wenn ich das nächste Motiv vor der Linse habe, unvermittelt stehenbleibe oder vom Weg abschweife.
#5
Mich kennt man nur mit »Dutt«. Niemals wird man mich mit offenen Haaren antreffen. Nach diversen Frisur-Experimenten in meinen Zwanzigern bleibe ich meinen auf alle erdenklichen Arten hochgesteckten Haaren treu.
#6
Bei einem Städtetrip nach Parma, wurden mein Mann und ich in eine der besten Logen im Opernhaus zu einer Verdi-Oper eingeladen. Es war ein Ohren- und Augenschmaus. Ab diesem Erlebnis gehören Opernbesuche zu unseren festen kulturellen Auszeiten … wann immer möglich auch gerne in Italien.
#7
Was ich leider viel zu selten mache. Mich einfach mit Block ins Freie zu setzen und mit einem Stift die Umgebung einzufangen. Wenn ich mir dazu Zeit freischaufeln kann, bin ich glücklich.
#8
Ich liebe Stadtspaziergänge. Sich schlendernd unterhalten und dabei unbekannte Straßen zu Fuß erkunden. Sich die Zeit zu nehmen, die eigene oder eine fremde Stadt zu erlaufen und Architektur und Geschichte zu erleben. Loslaufen und Neues entdecken wird mir nie langweilig.
#9
Ich mag keine Zwiebeln. Weder roh noch gebraten. Das stellt mich leider immer wieder gastronomisch vor Probleme, besonders wenn ich vergesse, vorm Bestellen nach dieser Zutat zu fragen. Umso schöner, wenn die Menschen um mich herum auf meine Macke Rücksicht nehmen.
#10
Meine Lieblingszeit am Tag ist die blaue Stunde. Kurz vor oder nach Sonnenuntergang zaubert sie uns in eine ganz besondere Stimmung.
